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Durch Glasfilter und Streulichtblende native Kontraststeigerung auf über 3000:1
Projektortuning Panasonic PT-AE 2000 , PTAE 2000 LCD Beamer C4H Tuning Kalibrierung colorfacts D65
Artikel-Nr. 100022
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LCD-Projektor Panasonic PT-AE2000 |
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Mehr Licht und mehr Kontrast, ein guter Beamer wird noch besser. Welche Version ist für Sie am besten geeignet? |
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Wir bieteten Ihnen hier das nachträgliche Tuning eines bereits vorhandenen Projektors an. Panasonic PT-AE 2000 mit Projektor Tuning.Der wachsende Erfolg unserer Tuning- und Ultraeditions macht deutlich, wie offensichtlich die aktuellen Heimkino-Projektoren durch nachträgliche Verbesserungen und Optimierungen in ihrer Leistungsfähigkeit gesteigert und auf die Ansprüche des Kunden "maßgeschneidert" werden können. Unter diesem Gesichtspunkt haben wir auch für die neuen Modellreihen diverse Verbesserungen ausgearbeitet, die wir hier technisch erläutern.
Wir haben zusammen mit Cine4Home auch den PTAE2000 auf Optimierungsmöglichkeiten hin untersucht, mit beachtlichen Ergebnissen: Zwei verschiedene Tuning-Varianten haben wir diesmal entwickelt, es entscheidet Ihr persönlicher Geschmack, welche für Sie die sinnvollere darstellt;
Ein Ansatz zur Verbesserung ist das Tuning mittels Farbfilter, um den Kontrast zu steigern. Besonders überraschend ist dieser Ansatz im Falle des Panasonic-Beamers, weist dieser doch schon bereits ab Werk einen internen Glasfarbfilter auf, hat sozusagen das Tuning schon eingebaut. Wie soll es da möglich sein, mit einem externen Glasfilter andere Ergebnisse zu erzielen? Zur Beantwortung dieser Frage betrachten wir die Ausgangssituation:
Auch die Helligkeitsverteilung ist in diesen Modi perfekt auf einen Wert zwischen 2,2 und 2,4 abgestimmt und bewirkt in abgedunkelten Heimkinoräumen eine räumlich tiefe Bilddarstellung:
Soweit so gut, wo liegt nun das Verbesserungspotenzial? Als Hauptkritikpunkt in unserem Test fiel der überraschend hohe Lichtverlust durch den Cinema-Filter ins Gewicht: Rund 70% "klaut" der Filter, so dass nur zwischen 400 und 500 Lumen Lichtleistung auf der Leinwand verbleibt. Damit gehört der PT-AE2000 zwar immenroch zu den helleren seiner Zunft, doch höhere Lichtreserven für die Kinoprojektion wären mehr als willkommen.
Obiges Diagramm zeigt den Farbraum des "Normal"-Modus, bei dem der Pure Color Filter sich nicht im Lichtweg befindet. Das Ergebnis ist überaschend gut, der Farbraum des Projektors (weißes Dreieck) liegt nahe bei seinen Sollwerten (dunkles Dreieck). Doch dies war den Ingenieuren anscheinend nicht "bunt" genug. Gemäß dem allgemeinen Trend vergrößert der Pure Color Filter den Farbraum gegenüber der Videonorm erheblich:
Obige Messung zeigt nun den Farbraum mit Pure-Color Filter: Besonders das Grün wurde auf einen sehr kräftigen Ton weit außerhalb der Norm getrimmt. Wie funktioniert diese Farbraumveränderung? Der Filter filtert einfach einen Großteil des grüngelben Spektrums aus dem Lichtweg und lässt nur die "tiefgrünen" Bereiche passieren. Dadurch wird das Grün kräftiger, aber die Bildhelligkeit nimmt beträchtlich ab. Bei dem Pure Color Filter wurde offensichtlich einem vergrößerten Farbraum die Priorität gegenüber der Bildhelligkeit gegeben. Ein so großer Farbraum ist bei kräftigen Animationsfilmen von Vorteil, da diese noch bunter und kinonäher erscheinen. Bei herkömmlichen Spielfilm- DVDs aber, die grundsätzlich gemäß der Vidonorm hin gemastert werden, erscheinen viele Farbtöne zu kräftig und übersättigt, weniger natürlich.
Durch unsere eigene Farbfilterung erreichen wir einen ähnlich abgestimmten Farbraum, wie im "Color1"-Modus mit dem Unterschied, dass die Lichtausbeute auf der Leinwand wesentlich größer ist, als bei der Verwendung des eingebauten Pure-Color-Filters.
Auf den PT-AE2000 Filter sind wir dabei besonders stolz: Als hätten die japanischen Ingenieure an uns gedacht haben sie das Objektiv des Projektors mit einem Gewinde versehen. Diesen glücklichen Zufall haben wir natürlich genutzt, die Montage des Filters zu perfektionieren.
Mit der Einhaltung der D65-Norm über alle Helligkeiten hinweg erhalten wir eine akkurate Farbdarstellung wie beim "Color1"-Modus, aber mit zwei Vorteilen: Mehr Kontrast und mehr Helligkeit. Dass man durch ein nachträgliches Tuning den Kontrastwert nicht vornehmlich über den Schwarzwert erzeugt, sondern über eine deutlich gesteigerte Helligkeit, ist eine willkommene Seltenheit.
Kontrast-und Lichtleistung
Die Messtabelle oben zeigt, dass der PT-AE2000 durch das Tuning eine native Kontraststeigerung von ca. 40% erfährt bei einem Helligkeitsgewinn von ebenfalls ca. 40% gegenüber den entsprechenden Werks-Kinomodi. Im adaptiven Normal-Blendenmodus wird dieser Gewinn sogar auf 50% gesteigert und der Schwarzwert gleichzeitig verbessert, da die Blende in dem von uns optimierten Modus effektiver programmiert ist ohne dabei auffälliger zu sein! Im Ergebnis zeichnet sich der PT-AE2000 getuned also aus durch:
b) An Videonorm orientierter Farbraum Diese Ergebnisse machen sich vor allem in Wohnzimmer-Kinos bezahlt, wo mehr Helligkeit gerade Mischszenen mehr Plastizität verleiht. Im direkten Vergleich wirkt der PT-AE2000 Tuning strahlender und räumlich tiefer und dies verbindet er sogar noch mit einem zeitgleich besseren Schwarzwert. Sogar für Bildbreiten jenseits der 2,5m bietet er nun genügend Lichtreserven.
Den meisten Heimkinofans wird die herkömmlich getunte Version durch ihre sichtbaren Verbesserungen in der Bildplastizität und Helligkeit am besten entgegen kommen. Doch mit der Ultra-Version wollen wir die Schwerpunkte anders legen und den Projektor dementsprechend optimieren. Die Ziele des PT-AE2000 Ultra sind: - Erhöhung des nativen On / Off Kontrastes - Weitere Verbesserung des Schwarzwertes - Erhöhung des InBild-Kontrastes - Kein Lichtverlust gegenüber den Werks-Kinomodi
Zur Vorgehensweise: Auch beim PT-AE2000 wurde keine Blende in der Optik verbaut, was in der geringen Lichtausbeute des Cinemafilters begründet liegt. Durch unseren externen Filter haben wir aber nun viel mehr Lichtreserven, so dass der Einbau einer solchen Blende durchaus Sinn macht. Schwierig war es dabei wieder, den richtigen Platz für die Blende zu finden. Nur wenige Millimeter weg vom "Sweet-Spot" ergeben sich zwangsläufig Abschattungen im Bild oder die erhoffte Kontraststeigerung bleibt aus.
Um den Umbau reversibel zu gestalten, ist es jedoch nicht möglich, eine einstellbare Blende nachträglich im Objektiv unterzubringen (für einen enventuellen Antrieb wäre kein Platz innerhalb der Optik). Die Blende ist also auf eine festen Größe bei der Herstellung festgelegt. Auch hier galt es den "Sweet-Spot" zu finden, bei dem man den Kontrast maximal verbessert, ohne zuviel Licht zu verschenken.Viele Experimente und Messungen später haben wir auch bei der neuen PT-AE2000 Optik den optimalen Wirkungsgrad gefunden, mit mehr als beeindruckenden Ergebnissen.
Was bewirkt die zusätzliche Blende? Sie liegt im Brennpunkt der Optik, dort wo das Bild "am kleinsten" ist. Tatsächlich reduziert sich die Größe des zu projizierenden Bildes dort auf wenige Millimeter Breite. Dieser Bereich ist mit dem Brennpunkt einer Lupe zu vergleichen, die man in die Sonne hält: Sie bündelt das gesamt einfallende Licht auf eine minimale Größe, so dass man sogar Papier zum brennen bringen kann. In unserer Projektionsoptik brennt natürlich nichts, da das Licht nach dem Brennpunkt wieder vergrößert und auf der Leinwand verteilt wird. Unsere zusätzliche Streulichtblende im Brennpunkt ist in ihrer Größe so konstruiert, dass sie ausschließlich das "reine" Bild passieren lässt, während sie umgebendes Streulicht zurückhält. Derartiges Streulicht hellt das projizierte Bild auf der Leinwand zwar auf, doch verringert es gleichzeitig den InBild-Kontrast, da es sich unkontrolliert über die gesamte Bildfläche verteilt. Durch die Filterung dieser Aufhellung gelingt es daher, den nativen Kontrast des Projektors deutlich zu erhöhen. Im Ergebnis zeigt der PT-AE2000 Ultra mit Streulichtblende einen sichtbar verbesserten Schwarzwert, der selbst dunkelste Filmszenen nicht mehr störend "verschleiert". Zudem ist der InBild-Kontrast, erhöht, so dass sich helle Bildemente besser von dunklen differenzieren. Dies macht den Projektor zu einem Gerät, dass in keiner Filmszene, wie auch immer geartet, noch störende Schwchen aufweist. Besonders dunkle Weltraumszenen gewinnen sichtbar an Tiefe im Vergleich zur herkömmlichen Variante
Kontrast-und Lichtleistung
Vergleicht man die neuen Daten des PT-AE2000 Ultra mit der Ausgangsbasis der Color1-Werkseinstellung, so beobachtet man folgende Verbesserungen:
b) Steigerung des Kontrastes mit adaptiver Blende auf bis zu 300% (15000:1+) c) Steigerung der Lichtleistung um 10%
Beide Tuning-Varianten bieten in Sachen Kontrast eine gegenüber der Werkseinstellung deutlich gesteigerte Leistung, legen aber die Schwerpunkte anders. Da bleibt die Frage, für wen welche Version besser geeignet ist. Soll es die hellere Tuning-Variante sein, oder die kompromisslos auf Kontrast optimierte Ultra-Version? Wir geben dazu Tipps:
3.1 PT-AE2000 "C4H-Tuning" Der Panasonic getuned bietet einen erhöhten Kontrast, der sowohl über einen verbesserten Schwarzwert, als über mehr Maximal-Helligkeit erreicht wird. Dies macht den Projektor besonders leuchtstark, was sich bei gewissen Anforderungen bezahlt macht: Mit rund 700 Lumen bietet diese Variante genügend Licht, um auch größere Bildbreiten von 3m und mehr auszuleuchten. Sollten Sie eine besonders große Leinwand verwenden oder planen, so ist diese Variante zu empfehlen, da hier die Gefahr eines zu dunklen Bildes auch nach vielen hundert Stunden Betriebszeit umgangen wird. Ebenfalls hilfreich ist die zusätzliche Lichtleistung bei der Projektion unter Restlichtbedingungen. Wenn Sie also planen, gelegentlich mit dem Projektor "fernzusehen" oder Videospiele zu spielen und nicht jedesmal dafür komplett abdunkeln wollen, so machen sich die neu gewonnenen Lichtreserven bezahlt. Die Erfahrung zeigt auch, dass mehr Licht von vielen subjektiv in Wohnzimmerkinos mit hellen Wänden als bildaufwertend empfunden wird. Das durch die hellen Wände reflektierte Streulicht erlaubt in Mischszenen eh keinen perfekten Schwarzwert, so dass durch mehr Licht eine bessere Dreidimensionalität erreicht werden kann.
Als positiver Nebeneffekt wird der Schwarzwert durch die effektivere Nutzung der adaptiven Blende (besonders im Lampenmodus: Normal) gleichzeitig verbessert. Das bedeutet, dass nicht nur helle Szenen, sondern auch dunkle von dem Tuning profitieren. In nahezu jeder Bildszene kann der PT-AE2000 "C4H tuned" daher seine Vorteile auch in normalen Wohnzimmern ausspielen. Fazit: Der Panasonic PT-AE2000 "C4H Tuned" passt zu allen, die gerne noch mehr Licht bei richtigen Farben und hohem Kontrast wünschen. Er stellt einen hervorragenden Universalbeamer dar, ohne dass man ständig den Bildmodus wechseln muss.
3.2 PT-AE2000 "Ultra Edition" Wie bereits erläutert, ist die Ultra-Edition kompromisslos auf Kontrast und Schwarzwert optimiert. Das schöne an dieser Version ist, dass wir zu Gunsten des deutlich gesteigerten Kontrastes kein Licht "eintauschen". Im Gegenteil, die Ultra Version ist im Endeffket sogar noch rund 10% heller als die entsprechenden Werksmodi "Cinema1" oder "Color1". Der Kontrast bei richtiger Farbtemperatur wird demnach ohne Verlust über eine Verbesserung des Schwarzwertes auf rund das Dreifache gesteigert. Steigerungen dieser Dimensionen sind übrigens auch in normalen Wohnzimmern erkennbar. Dennoch gilt: Je dunkler der verwendete Heimkinoraum, desto perfekter das Ergebnis auf der Leinwand. Jeder, dem der typische LCD-Schwarzwert noch nicht dunkel genug ist, besonders Fans von Science-Fiction Filmen, wird die Ultra Edition zu schätzen wissen. Sie ist vor allem für echte Heimkinofans gedacht, die eine möglichst perfekte Filmbildreproduktion wünschen und auch in schwierigen dunklen Szenen keine großen Kompromisse eingehen wollen.
3.3 PT-AE2000 Bildmodus "Hollywood Tuning " Nimmt man den C4H-Glasfilter ab und aktiviert den "Cinema1"-Modus, so erhält man den gewohnten Modus mit weniger Lichtleistung, aber vergößertem Farbraum.
Im Falle des Ultras hilft die interne Streulichtblende sogar, auch diesem Modus nun noch wesentlich mehr Bildtiefe und Kontrast (Steigerung um 25%) zu verleihen. Somit bleibt auch das Hollywood Tuning bei Bedarf weiterhin nutzbar und wirkt sogar noch dreidimensionaler... Bei der "C4H Tuning" Version bleibt der Cinemamodus hingegen originalbelassen.
Der Panasonc PT-AE2000 ist bereits ab Werk ein hervorragender FullHD-LCD-Beamer, der für einen fairen Preis eine beeindruckende Bildqualität liefert. In beiden von uns entwickelten Tuning-Versionen wird er aber in gewissen Aspekten noch besser, indem er um einen weiteren Bildmodus bereichert wird. Im Ultra-Modus bietet der Projektor eine Bildtiefe, wie kaum ein anderes LCD-Modell am Markt. Ein nativer Kontrast von bis zu 3800:1 ist derzeit ein beeindruckender Ausnahmewert, vor allem wenn hierbei keine Kompromisse in Farben und Helligkeitsverteilung eingegangen werden müssen.
In der C4H-Tuning-Edition verbindet er hingegen Lichtleistung mit einem hohen Kontrast, wie kein anderer LCD-Beamer am Markt. 720 Lumen bei richtigen Farben, einem Kontrast von über 2000:1 nativ und durchschnittlich 10,000:1 mit adaptiver Blende sind im LCD-Segment derzeit absolute Alleinstellungsmerkmale.
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