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Tuning Panasonic PT-AE 2000 ( PTAE 2000E )

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Tuning Panasonic PT-AE 2000 ( PTAE 2000E )

Durch Glasfilter und Streulichtblende native Kontraststeigerung auf über 3000:1

Projektortuning Panasonic PT-AE 2000 , PTAE 2000 LCD Beamer C4H Tuning Kalibrierung colorfacts D65

Artikel-Nr. 100022

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LCD-Projektor Panasonic PT-AE2000
"C4H Tuning" und "Ultra Edition"

Mehr Licht und mehr Kontrast, ein guter Beamer wird noch besser.
Welche Version ist für Sie am besten geeignet?



Wir bieteten Ihnen hier das nachträgliche Tuning eines bereits vorhandenen Projektors an.
Wenn Sie Projektor und Tuning aus einer Hand vom autorisierten Panasonic Händler haben möchten, können wir Ihnen das zum günstigen Preis bieten. Folgen Sie dem Link in unseren Onlineshop www.dvdplayer.de:

Panasonic PT-AE 2000 mit Projektor Tuning.


Der wachsende Erfolg unserer Tuning- und Ultraeditions macht deutlich, wie offensichtlich die aktuellen Heimkino-Projektoren durch nachträgliche Verbesserungen und Optimierungen in ihrer Leistungsfähigkeit gesteigert und auf die Ansprüche des Kunden "maßgeschneidert" werden können. Unter diesem Gesichtspunkt haben wir auch für die neuen Modellreihen diverse Verbesserungen ausgearbeitet, die wir hier technisch erläutern.

 

Wir haben zusammen mit Cine4Home auch den PTAE2000 auf Optimierungsmöglichkeiten hin untersucht, mit beachtlichen Ergebnissen: Zwei verschiedene Tuning-Varianten haben wir diesmal entwickelt, es entscheidet Ihr persönlicher Geschmack, welche für Sie die sinnvollere darstellt;

 


1. "C4H Tuning"
Mehr Licht und Kontrast durch externer Glasfilter statt internem "Pure Color"-Filter... 

Ein Ansatz zur Verbesserung ist das Tuning mittels Farbfilter, um den Kontrast zu steigern. Besonders überraschend ist dieser Ansatz im Falle des Panasonic-Beamers, weist dieser doch schon bereits ab Werk einen internen Glasfarbfilter auf, hat sozusagen das Tuning schon eingebaut. Wie soll es da möglich sein, mit einem externen Glasfilter andere Ergebnisse zu erzielen? Zur Beantwortung dieser Frage betrachten wir die Ausgangssituation:


Der Cinema1- und der Color1- Modus die besten und genauesten Bildergebnisse auf der Leinwand. Dies zeigt sich beispielsweise an der Farbtemperatur, die eine gute Annäherung an die Videonorm darstellt, ohne dass der Anwender selbst Hand anlegen muss.


RGB Verteilung Cinema1 (oben)
Color1 (unten)

Auch die Helligkeitsverteilung ist in diesen Modi perfekt auf einen Wert zwischen 2,2 und 2,4 abgestimmt und bewirkt in abgedunkelten Heimkinoräumen eine räumlich tiefe Bilddarstellung:


Gammakurve Color1
Unten: Cinema1


Diese guten Ergebnisse verbindet der interne Cinemafilter mit einem für LCD-Projektoren überdurchschnittlichen Kontrast von ca. 1800:1 (mittlerer Zoom).

Soweit so gut, wo liegt nun das Verbesserungspotenzial? Als Hauptkritikpunkt in unserem Test fiel der überraschend hohe Lichtverlust durch den Cinema-Filter ins Gewicht: Rund 70% "klaut" der Filter, so dass nur zwischen 400 und 500 Lumen Lichtleistung auf der Leinwand verbleibt. Damit gehört der PT-AE2000 zwar immenroch zu den helleren seiner Zunft, doch höhere Lichtreserven für die Kinoprojektion wären mehr als willkommen.


Der Panasonic Farbfilter:
Kräftige Farben, aber großer Lichtverlust


Worin liegt dieser überdurchschnittliche Lichtverlust begründet? Wir haben sein Spektralverhalten weiter untersucht. Dazu schauen wir uns zunächst den nativen Farbraum des Projektors, sprich ohne Farbfilter, an:

Obiges Diagramm zeigt den Farbraum des "Normal"-Modus, bei dem der Pure Color Filter sich nicht im Lichtweg befindet. Das Ergebnis ist überaschend gut, der Farbraum des Projektors (weißes Dreieck) liegt nahe bei seinen Sollwerten (dunkles Dreieck). Doch dies war den Ingenieuren anscheinend nicht "bunt" genug. Gemäß dem allgemeinen Trend vergrößert der Pure Color Filter den Farbraum gegenüber der Videonorm erheblich:

Obige Messung zeigt nun den Farbraum mit Pure-Color Filter: Besonders das Grün wurde auf einen sehr kräftigen Ton weit außerhalb der Norm getrimmt. Wie funktioniert diese Farbraumveränderung? Der Filter filtert einfach einen Großteil des grüngelben Spektrums aus dem Lichtweg und lässt nur die "tiefgrünen" Bereiche passieren. Dadurch wird das Grün kräftiger, aber die Bildhelligkeit nimmt beträchtlich ab. Bei dem Pure Color Filter wurde offensichtlich einem vergrößerten Farbraum die Priorität gegenüber der Bildhelligkeit gegeben. Ein so großer Farbraum ist bei kräftigen Animationsfilmen von Vorteil, da diese noch bunter und kinonäher erscheinen. Bei herkömmlichen Spielfilm- DVDs aber, die grundsätzlich gemäß der Vidonorm hin gemastert werden, erscheinen viele Farbtöne zu kräftig und übersättigt, weniger natürlich.


Mit unserem "eigenen" Farbfilter verfolgen wir einen anderen Ansatz: Statt den Farbraum künstlich zu vergrößern, nähern wir den bereits guten nativen Farbraum des Projektors der Videonorm an und nehmen ein Feintuning vor. Dadurch erreichen wir einen besser auf die Videonorm abgestimmten Farbraum, so wie es die DVDs voraussetzen.


Videonorm-Farbraum

Durch unsere eigene Farbfilterung erreichen wir einen ähnlich abgestimmten Farbraum, wie im "Color1"-Modus mit dem Unterschied, dass die Lichtausbeute auf der Leinwand wesentlich größer ist, als bei der Verwendung des eingebauten Pure-Color-Filters.



Der Glasfilter ist qualitativ maßgeschneidert hochwertig und bei großen Lichtmengen
wesentlich farbstabiler als herkömmliche Kamerafilter


Durch Einführung unserer langlebigen Glasfilter haben wir vor geraumer Zeit die Qualität unseres Tuning gegenüber den billigeren "Folienvarianten" deutlich gesteigert. Und nach wie vor bietet ausschließlich C4H-Tuning für jeden Projektor individuell entwickelte und optimierte Glasfilter an.

Auf den PT-AE2000 Filter sind wir dabei besonders stolz: Als hätten die japanischen Ingenieure an uns gedacht haben sie das Objektiv des Projektors mit einem Gewinde versehen. Diesen glücklichen Zufall haben wir natürlich genutzt, die Montage des Filters zu perfektionieren.


Der handgroße(!) Filter mit einem Durchmesser von über 10cm verfügt ebenfalls über ein Gewinde, so dass er bequem auf das Objektiv geschraubt werden kann. Seine Aluminiumfassung passt sich im Design dem Projektor an und wertet diesen auch optisch auf.


Der PT-AE2000 mit seiner "Rosa-Brille"


Gleichzeitig schützt der Filter die eigentliche Projektionsoptik vor Staub und Kratzern. Reinigen kann man ihn, trotz spezieller Oberflächenbeschichtung, mit jedem handelsüblichen Reinigungsmttel und Putztuch. Nur C4H Filter werden farblich individuell auf einen Projektor abgestimmt, sind für hohe Lichtmengen ausgelegt und reflektionsarm aus Glas gefertigt - in passgenauer Alu-Fassung!


Als Grundlage zur Optimierung nutzen wir einen lichtstarken Modus (z.B. Dynamik): Hier erreicht der Projektor einen nativen Kontrast von durchschnittlich 2700:1 (je nach Zoom), was die Bildplastizität deutlich erhöht. Allerdings ist durch die maximale Lichtausbeute keine genaue Farbwiedergabe gewährleistet:


Werks-RGB-Verteilung des Dynamik-Modus


Durch den Farbfilter korrigieren wir dies: Er ermöglicht die volle Kontrastausnutzung bei gleichzeitiger Einhaltung der D65-Videonorm. Mit Hilfe des RGB-Menüs wird die Farbtemperatur jedes PT-AE2000 per Hand abgestimmt:


Abgestimmter Tuning-Modus



Auch die Gammaverteilung lässt sich schwer in den Griff bekommen: In den lichtstarken Modi des PT2000 entspricht sie mit einem zu flachen Anstieg von 2.1 nicht mehr der Videonorm. Immerhin hat sie aber nicht mehr das Übersteuern des Vorgängers PT-AE1000.


Zu korrigierende Gammaverteilung


Erschwerend kommen die nur mäßigen Gammaoptionen des Bildmenüs hinzu. Doch mit Erfahrung und unter Einbeziehung der Contrast- und Brightness-Optionen gelingt es, die Gammakurve gemäß der Videonorm zu trimmen.


Korrigierte Gammaverteilung

 

Mit der Einhaltung der D65-Norm über alle Helligkeiten hinweg erhalten wir eine akkurate Farbdarstellung wie beim "Color1"-Modus, aber mit zwei Vorteilen: Mehr Kontrast und mehr Helligkeit.

Dass man durch ein nachträgliches Tuning den Kontrastwert nicht vornehmlich über den Schwarzwert erzeugt, sondern über eine deutlich gesteigerte Helligkeit, ist eine willkommene Seltenheit.

 

Kontrast-und Lichtleistung
PT-AE2000 "C4H Tuning "

Adaptive Blende
Lampen-Modus
 
Licht / Lumen
Kontrast
         
ON
Normal
 
720
8500:1+
OFF
Normal
 
650
2500:1
ON
Eco
 
650
6000:1
OFF
Eco
 
620
2500:1

 

Die Messtabelle oben zeigt, dass der PT-AE2000 durch das Tuning eine native Kontraststeigerung von ca. 40% erfährt bei einem Helligkeitsgewinn von ebenfalls ca. 40% gegenüber den entsprechenden Werks-Kinomodi. Im adaptiven Normal-Blendenmodus wird dieser Gewinn sogar auf 50% gesteigert und der Schwarzwert gleichzeitig verbessert, da die Blende in dem von uns optimierten Modus effektiver programmiert ist ohne dabei auffälliger zu sein! Im Ergebnis zeichnet sich der PT-AE2000 getuned also aus durch:


a) Deutlich mehr Helligkeit (ca. 40%)

b) An Videonorm orientierter Farbraum

c) Native Kontraststeigerung um ca. 40% (2200:1 bis 2800:1, je nach Zoom)

d) Bessere Ausnutzung der adaptiven Blende, daher Kontraststeigerung auf deutlich über 10000:1 (bis 18000:1)

Diese Ergebnisse machen sich vor allem in Wohnzimmer-Kinos bezahlt, wo mehr Helligkeit gerade Mischszenen mehr Plastizität verleiht. Im direkten Vergleich wirkt der PT-AE2000 Tuning strahlender und räumlich tiefer und dies verbindet er sogar noch mit einem zeitgleich besseren Schwarzwert. Sogar für Bildbreiten jenseits der 2,5m bietet er nun genügend Lichtreserven.

 


2. "Ultra" Edition
Kontrastgesteigerte Version mit integrierte Streulichtblende in der Optik

Den meisten Heimkinofans wird die herkömmlich getunte Version durch ihre sichtbaren Verbesserungen in der Bildplastizität und Helligkeit am besten entgegen kommen. Doch mit der Ultra-Version wollen wir die Schwerpunkte anders legen und den Projektor dementsprechend optimieren. Die Ziele des PT-AE2000 Ultra sind:

- Erhöhung des nativen On / Off Kontrastes

- Weitere Verbesserung des Schwarzwertes

- Erhöhung des InBild-Kontrastes

- Kein Lichtverlust gegenüber den Werks-Kinomodi


Mit anderen Worten: Bei der Ultra-Version tauschen wir die gewonnen Lichtreserven durch unseren "eigenen" Farbfilter gegen einen noch besseren Schwarzwert und noch mehr Bildplastizität, vor allem in dunklen Filmszenen.

Zur Vorgehensweise: Auch beim PT-AE2000 wurde keine Blende in der Optik verbaut, was in der geringen Lichtausbeute des Cinemafilters begründet liegt. Durch unseren externen Filter haben wir aber nun viel mehr Lichtreserven, so dass der Einbau einer solchen Blende durchaus Sinn macht. Schwierig war es dabei wieder, den richtigen Platz für die Blende zu finden. Nur wenige Millimeter weg vom "Sweet-Spot" ergeben sich zwangsläufig Abschattungen im Bild oder die erhoffte Kontraststeigerung bleibt aus.


Die PT-AE2000 Optik, von uns in Teile zerlegt, um
den perfekten Ort für die Blende zu lokalisieren

Um den Umbau reversibel zu gestalten, ist es jedoch nicht möglich, eine einstellbare Blende nachträglich im Objektiv unterzubringen (für einen enventuellen Antrieb wäre kein Platz innerhalb der Optik).  Die Blende ist also auf eine festen Größe bei der Herstellung festgelegt. Auch hier galt es den "Sweet-Spot" zu finden, bei dem man den Kontrast maximal verbessert, ohne zuviel Licht zu verschenken.Viele Experimente und Messungen später haben wir auch bei der neuen PT-AE2000 Optik den optimalen Wirkungsgrad gefunden, mit mehr als beeindruckenden Ergebnissen.


Die C4H-Streulichtblende ist aus Metall und wärmestabil
schwarz eloxiert

Was bewirkt die zusätzliche Blende? Sie liegt im Brennpunkt der Optik, dort wo das Bild "am kleinsten" ist. Tatsächlich reduziert sich die Größe des zu projizierenden Bildes dort auf wenige Millimeter Breite. Dieser Bereich ist mit dem Brennpunkt einer Lupe zu vergleichen, die man in die Sonne hält: Sie bündelt das gesamt einfallende Licht auf eine minimale Größe, so dass man sogar Papier zum brennen bringen kann. In unserer Projektionsoptik brennt natürlich nichts, da das Licht nach dem Brennpunkt wieder vergrößert und auf der Leinwand verteilt wird. Unsere zusätzliche Streulichtblende im Brennpunkt ist in ihrer Größe so konstruiert, dass sie ausschließlich das "reine" Bild passieren lässt, während sie umgebendes Streulicht zurückhält. Derartiges Streulicht hellt das projizierte Bild auf der Leinwand zwar auf, doch verringert es gleichzeitig den InBild-Kontrast, da es sich unkontrolliert über die gesamte Bildfläche verteilt. Durch die Filterung dieser Aufhellung gelingt es daher, den nativen Kontrast des Projektors deutlich zu erhöhen.

Im Ergebnis zeigt der PT-AE2000 Ultra mit Streulichtblende einen sichtbar verbesserten Schwarzwert, der selbst dunkelste Filmszenen nicht mehr störend "verschleiert". Zudem ist der InBild-Kontrast, erhöht, so dass sich helle Bildemente besser von dunklen differenzieren. Dies macht den Projektor zu einem Gerät, dass in keiner Filmszene, wie auch immer geartet, noch störende Schwchen aufweist. Besonders dunkle Weltraumszenen gewinnen sichtbar an Tiefe im Vergleich zur herkömmlichen Variante

 

Kontrast-und Lichtleistung
PT-AE2000 "Ultra Edition"

Adaptive Blende
Lampen-Mode
 
Licht / Lumen
Kontrast
         
ON
Normal
 
550
15500:1
OFF
Normal
 
500
3500:1
ON
Eco
 
500
8000:1
OFF
Eco
 
450
3500:1


Zu beachten ist, dass der ECO-Modus keinen großen Einfluss auf die Bildhelligkeit hat, die Arbeitsweise der adaptiven Blende (wenn aktiviert) aber beeinflusst. Die besten Ergebnisse erhält man im normalen Lampenmodus mit aktivierter Blende. Die Lebensdauer der Lampe wird dadurch nicht verkürzt!

Vergleicht man die neuen Daten des PT-AE2000 Ultra mit der Ausgangsbasis der Color1-Werkseinstellung, so beobachtet man folgende Verbesserungen:


a) Verdopplung des nativen Kontrastes auf durchschnittlich 3400:1 (je nach Zoom zwischen 3200:1 und 3800:1)

b) Steigerung des Kontrastes mit adaptiver Blende auf bis zu 300% (15000:1+)

c) Steigerung der Lichtleistung um 10%


Mit anderen Worten: Die Ultra Edition hat nicht nur einen besseren Schwarzwert, sondern ist auch noch heller. Besonderes letzteres mag überraschen. Unser auf Videonorm getrimmter Glasfilter hat so viel Lichtpotenzial erhalten, dass wir trotz der eingebauten Blende nun mehr Licht übrig behalten.

 


3. Welche Version für wen?

Beide Tuning-Varianten bieten in Sachen Kontrast eine gegenüber der Werkseinstellung deutlich gesteigerte Leistung, legen aber die Schwerpunkte anders. Da bleibt die Frage, für wen welche Version besser geeignet ist. Soll es die hellere Tuning-Variante sein, oder die kompromisslos auf Kontrast optimierte Ultra-Version? Wir geben dazu Tipps:

 

3.1 PT-AE2000 "C4H-Tuning"

Der Panasonic getuned bietet einen erhöhten Kontrast, der sowohl über einen verbesserten Schwarzwert, als über mehr Maximal-Helligkeit erreicht wird. Dies macht den Projektor besonders leuchtstark, was sich bei gewissen Anforderungen bezahlt macht:

Mit rund 700 Lumen bietet diese Variante genügend Licht, um auch größere Bildbreiten von 3m und mehr auszuleuchten. Sollten Sie eine besonders große Leinwand verwenden oder planen, so ist diese Variante zu empfehlen, da hier die Gefahr eines zu dunklen Bildes auch nach vielen hundert Stunden Betriebszeit umgangen wird.

Ebenfalls hilfreich ist die zusätzliche Lichtleistung bei der Projektion unter Restlichtbedingungen. Wenn Sie also planen, gelegentlich mit dem Projektor "fernzusehen" oder Videospiele zu spielen und nicht jedesmal dafür komplett abdunkeln wollen, so machen sich die neu gewonnenen Lichtreserven bezahlt.

Die Erfahrung zeigt auch, dass mehr Licht von vielen subjektiv in Wohnzimmerkinos mit hellen Wänden als bildaufwertend empfunden wird. Das durch die hellen Wände reflektierte Streulicht erlaubt in Mischszenen eh keinen perfekten Schwarzwert, so dass durch mehr Licht eine bessere Dreidimensionalität erreicht werden kann.

Als positiver Nebeneffekt wird der Schwarzwert durch die effektivere Nutzung der adaptiven Blende (besonders im Lampenmodus: Normal) gleichzeitig verbessert. Das bedeutet, dass nicht nur helle Szenen, sondern auch dunkle von dem Tuning profitieren. In nahezu jeder Bildszene kann der PT-AE2000 "C4H tuned" daher seine Vorteile auch in normalen Wohnzimmern ausspielen.

Fazit: Der Panasonic PT-AE2000 "C4H Tuned" passt zu allen, die gerne noch mehr Licht bei richtigen Farben und hohem Kontrast wünschen. Er stellt einen hervorragenden Universalbeamer dar, ohne dass man ständig den Bildmodus wechseln muss.

 

3.2 PT-AE2000 "Ultra Edition"

Wie bereits erläutert, ist die Ultra-Edition kompromisslos auf Kontrast und Schwarzwert optimiert. Das schöne an dieser Version ist, dass wir zu Gunsten des deutlich gesteigerten Kontrastes kein Licht "eintauschen". Im Gegenteil, die Ultra Version ist im Endeffket sogar noch rund 10% heller als die entsprechenden Werksmodi "Cinema1" oder "Color1".

Der Kontrast bei richtiger Farbtemperatur wird demnach ohne Verlust über eine Verbesserung des Schwarzwertes auf rund das Dreifache gesteigert. Steigerungen dieser Dimensionen sind übrigens auch in normalen Wohnzimmern erkennbar. Dennoch gilt: Je dunkler der verwendete Heimkinoraum, desto perfekter das Ergebnis auf der Leinwand.

Jeder, dem der typische LCD-Schwarzwert noch nicht dunkel genug ist, besonders Fans von Science-Fiction Filmen, wird die Ultra Edition zu schätzen wissen. Sie ist vor allem für echte Heimkinofans gedacht, die eine möglichst perfekte Filmbildreproduktion wünschen und auch in schwierigen dunklen Szenen keine großen Kompromisse eingehen wollen.


Wie man sieht, es ist für jeden Geschmack etwas dabei - und auch die originalen Kinomodi sind selbstverständlich weiterhin nutzbar:

 

3.3 PT-AE2000 Bildmodus "Hollywood Tuning "

Nimmt man den C4H-Glasfilter ab und aktiviert den "Cinema1"-Modus, so erhält man den gewohnten Modus mit weniger Lichtleistung, aber vergößertem Farbraum.


Weiterhin nutzbar:
Der Cinema1 Modus

Im Falle des Ultras hilft die interne Streulichtblende sogar, auch diesem Modus nun noch wesentlich mehr Bildtiefe und Kontrast (Steigerung um 25%) zu verleihen. Somit bleibt auch das Hollywood Tuning bei Bedarf weiterhin nutzbar und wirkt sogar noch dreidimensionaler... Bei der "C4H Tuning" Version bleibt der Cinemamodus hingegen originalbelassen.

 


4. Fazit

Der Panasonc PT-AE2000 ist bereits ab Werk ein hervorragender FullHD-LCD-Beamer, der für einen fairen Preis eine beeindruckende Bildqualität liefert. In beiden von uns entwickelten Tuning-Versionen wird er aber in gewissen Aspekten noch besser, indem er um einen weiteren Bildmodus bereichert wird.

Im Ultra-Modus bietet der Projektor eine Bildtiefe, wie kaum ein anderes LCD-Modell am Markt. Ein nativer Kontrast von bis zu 3800:1 ist derzeit ein beeindruckender Ausnahmewert, vor allem wenn hierbei keine Kompromisse in Farben und Helligkeitsverteilung eingegangen werden müssen.

In der C4H-Tuning-Edition verbindet er hingegen Lichtleistung mit einem hohen Kontrast, wie kein anderer LCD-Beamer am Markt. 720 Lumen bei richtigen Farben, einem Kontrast von über 2000:1 nativ und durchschnittlich 10,000:1 mit adaptiver Blende sind im LCD-Segment derzeit absolute Alleinstellungsmerkmale.


Wir fordern daher alle Interessenten von Referenz-FullHD-Projektoren auf, sich ein eigenes Bild von den "neuen" PT-AE2000 zu machen. Der eigene Eindruck im Vergleich zur unmodifizierten Version sowie zu vergleichbaren Modellen anderer Marken sagt mehr als tausend Worte. Wir sind uns sicher, Ihre Eindrücke werden sich mit unseren decken!

 



 

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